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Mitteilungen → Januar 2008


Die 5.Novelle zur VerpackV hat den Bundesrat praktisch unverändert passiert

Am 20.12.2007 hat der Bundesrat die 5.Novelle und den inhaltlich unverändert darin enthaltenen § 3.11 „durch gewunken“ und sich damit gegen die ursprünglich sogar vom Umweltministerium vorgesehene und wirtschaftlich positiv zu bewertende Zuordnung von Krankenhäusern zu den „gewerblichen Anfallstellen“ entschieden. Deshalb sind die aus dieser ursrpünglich geplanten„Umstufung“ erwachsenden neuen Chancen jetzt leider nicht mehr realisierbar, was angeblich auch durch „aktive Mithilfe“ der Verbände der Krankenhauswirtschaft verhindert wurde. Näheres kann unten im Exkurs und in "News und Hintergründe September 2007" nachgelesen werden.

Wichtig: Es gibt jedoch im Vollzug der Verpackungsverordnung nach wie vor Kostensenkungspotenziale für Krankenhäuser!
Die Möglichkeiten liegen in der "aktiven Wahrnehmung" der eigentlich von Anfang an bestehenden Rechte aus dieser jetzt zum 5.Mal novellierten Verordnung.

Es ist endlich an der Zeit, die z.T. seit Jahren bestehenden Doppelbelastungen zu beenden und die den Krankenhäusern zustehenden Rechte (Kostenentlastungen !) bei den verschiedenen Systemen der VerpackV, einem Teil der Lieferanten und der Entsorgungswirtschaft einzufordern - oder können es sich Krankenhäuser erlauben, jedes Jahr 5-6-stellige Beträge zu verschenken ?

CbE kennt die Wege zur Realisierung der möglichen Einsparungen und hilft Krankenhausrträgern – nahezu ausschließlich auf Erfolgshonorarbasis - bei der Realisierung dieser Möglichkeiten in der Praxis.


Kleiner Exkurs – oder anders ausgedrückt: "Nachtreten" zum Thema 5.Novelle und der jetzt doch nicht eingeführten Zuordnung der Krankenhäuser zu den "gewerblichen Anfallstellen".

Die dualen Systeme waren bereit, sich mit dem Entgegenkommen einer wesentlich enger gefassten Definition der „den privaten Endverbrauchern in § 3.11 gleich gestellten Anfallstellen“ - und der damit verbundenen „Herausnahme“ der Krankenhäuser aus ihrer Zuständigkeit - das für sie wirtschaftlich und vor allem psychologisch so wichtige „Trennungsmodell“ zwischen Tätigkeitsfeldern dualer Systeme auf der einen und Selbstentsorgergemeinschaften auf der anderen Seite „zu erkaufen“.
Jetzt haben duale Systeme und Entsorgungswirtschaft das Trennungsmodell praktisch „zum Nulltarif“ erreicht. "Chapeau !"
Wirklich schade, dass – lt. BMU anscheinend mit aktiver Mithilfe von Verbänden der Krankenhauswirtschaft – durch die „Nichtveränderung des § 3.11 aus der 5.Novelle - dieses wirklich attraktive „Weihnachtsgeschenk“ für duale Systeme entstanden ist. Dadurch sind für die Krankenhauswirtschaft dauerhafte und z.T. erhebliche Kostensenkungspotenziale und auch Ertragschancen für die Zukunft “zunichte gemacht“ worden.

Man könnte in diesem Zusammenhang fast an den Lenin zugeschriebenen Spruch von den "nützlichen… (speziellen menschlichen Lebewesen)" denken, der hier aus verständlichen Gründen nicht offen zitiert werden kann und soll. Die Aussage:

"gut gemeint" ist das Gegenteil von "gut gemacht"!

trifft den Sachverhalt auch recht gut.

Deshalb gilt - wie oben erwähnt:
Es gibt nach wie vor Kostensenkungspotenziale für Krankenhäuser – man muss sie nur endlich angehen wollen. Die Möglichkeiten liegen in der „aktiven Wahrnehmung“ der eigentlich von Anfang an bestehenden Rechte aus jetzt zum 5.Mal novellierten Verpackungsverordnung.
CbE verhilft interessierten Krankenhausträgern dabei zum Erfolg und zu den damit verbundenen Kostensenkungen bzw. zusätzlichen Erträgen !